Was wolltest du als Kind werden?

Neulich hatten wir ein angeregtes Gespräch darüber, was wir als Kind werden wollten. Ich hatte niemals so konkrete Berufs-Wünsche wie Krankenschwester, Anwältin oder Schauspielerin. Als ich mich vor Jahren anhand eines Buches (Barbara Sher, ich glaube es war „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“) schon einmal mit meinen Kindheitsträumen beschäftigt hatte, fiel mir plötzlich wieder der  völlig verlorengegangene Wunsch ein, dass ich immer Bücher schreiben wollte; das war die Geburtststunde meines ersten Blogs :-).

Und in dem Gespräch neulich war ich richtig ein wenig wehmütig, dass ich nie so einen konkreten Berufswunsch hatte – bis mir dann 2 Dinge einfielen: vor einigen Jahren hatte ich einen selbständigen Nebenjob, in dem ich ganz erfolgreich startete und da träumte ich immer davon, auf der „Bühne“ zu stehen, andere Menschen an meinen Erfahrungen und Fähigkeiten teilhaben zu lassen und sie auf den Weg zu bringen, selber erfolgreich zu werden können. Genau DAS mache ich  heute mit meiner Arbeit als Coach und Trainer.

Und dann kam mir noch ein Gedanke hoch, der zuerst eher unwichtig schien; als Kind bin ich immer super gern nachmittags mit meinem Vater in die Firma gefahren; dort hab ich in dem Büro seiner Teilzeitkraft den ganzen Nachmittag selber „Büro“ gespielt und ich durfte die elektrische Schreibmaschine benutzen, tippte wilde Zahlenkolonnen auf der elektrischen Rechenmaschine, fingierte Telefongespräche auf dem Apparat, bei dem man so tolle Knöpfe zum Verbinden hatte, sortierte imaginäre Belege in Ordner und fühlte mich ganz grossartig dabei. Ich bekam sogar eine kleine Kinderschreibmaschine zu Weihnachten – allerdings war die nicht elektrisch, was meine Freude ein wenig trübte, denn ich musste immer so doll draufhauen, um einen Buchstaben zu tippen und sie machte auch nicht so tolle Geräusche wie die elektrische aus dem Büro:-). Und was ist daraus geworden?

Auch heute erledige ich Büroarbeiten mit Freude, es ist ein richtig gutes Gefühl, sie zu erledigen und am Computer sitze ich – wie bekannt- auch sehr gern (der macht auch die „richtigen“ Geräusche:-) ) und das kommt mir bei meiner eigenen Firma jetzt sehr zugute, denn da fällt ziemlich viel Büroarbeit an und sie mit Freude zu tun, ist ein ganz grosser Vorteil.

Also komme ich zu dem Schluss, dass ich einige meiner wichtigsten Kindheitsträume bis heute auch wirklich umgesetzt und in mein Leben integriert habe, das finde ich grossartig.

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Über Andrea Kording

Kordingcoaching www.findyourwhy.wordpress.com www.andreakording.de
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35 Antworten zu Was wolltest du als Kind werden?

  1. Das finde ich auch großartig, liebe Andrea! Ich gratuliere Dir von Herzen! Dein Jürgen

  2. Sicht-Feld schreibt:

    Liebe Andrea,
    wie fühlt es sich gut an, wenn man so etwas von sich sagen kann, nicht wahr?
    Für mich stand schon immer fest, dass ich mal eine Mama sein will. Ich habe auch als Kind sehr gerne und ausdauernd mit meinen Puppen und Kuscheltieren gespielt, klar. Und siehe da: Jetzt bin ich eine Mama, und es fühlt sich einfach genau richtig an, es erfüllt mich und macht mich glücklicher und ausgeglichener, als ich es je zuvor im Leben gewesen bin…!
    Liebe Grüße,
    Mareike

    • andrea2110 schreibt:

      Das fühlt sich wirklich grossartig an, liebe Mareike; und wenn dann noch dazu die Erkenntnis kommt, was ich alles aus meinen vorigen Jobs gelernt habe und hier richtig anbringen kann, dann schliesst sich der Kreis. Du klingst auch so erfüllt, ich freu mich sehr für Dich. Mama sein ist leider nicht jedem vergönnt, dass es Dich glücklich und ausgeglichen macht (und das sagen die wenigsten Mütter), das finde ICH nun wieder grossartig. Du schreibst auch immer mit soviel Liebe und Wärme über Deine Familie… Liebe Grüsse Andrea

  3. BeaNeu schreibt:

    Das ist ein sehr interessantes Thema, über das Du heute hier schreibst.
    Ich kann das auch für mich und mein Leben bestätigen, was Du erlebt hast.
    Ich wünschte mir als Kind, später einmal in einem alten Bauerhaus zu leben, genau das tue ich jetzt.
    Ich wollte auch immer einen Hund haben, den habe ich jetzt.
    Es gibt noch viele weiter Beispiele dafür, dass Wünsche war werden.
    Ich beschäftige mich gerade zum zweiten Mal mit dem Buch vonb Pierre Franckh: Erfolgreich wünschen, das passt gerade ganz gut zu dem von Dir angeschnittenen Thema 😉
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag:
    Beate

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Beate, ich fand es auch sehr interessant, mich damit zu beschäftigen… Wie schön, dass auch Du so viele schöne Kindheitsträume verwirklicht hast. Die Bücher von Pierre Frankh lese ich auch immer wieder gerne und ich finde immer wieder etwas Neues, das gerade gut passt und mir irgendwie weiterhilft. Hier hab ich mich auf berufliche Wünsche konzentriert, über die privaten könnte ich schon fast selber ein Buch schreiben:-) Liebe Grüsse und Dir auch einen wunderschönen Tag, Andrea

  4. buchstabenwiese schreibt:

    Liebe Andrea,

    wow, das klingt ja wirklich toll. Es freut mich für dich, dass sich deine Träume dann doch erfüllt haben und noch weiter dabei sind, sich zu erfüllen. 🙂 Man merkt es dir an, dass du erfüllt und zufrieden bist.

    Was wollte ich als Kind werden? Prinzessin. 😀 Okay, hat sich nicht erfüllt.
    Tierärztin… bin ich auch nicht, möchte ich aber auch jetzt nicht mehr sein. Ich könnte so was nicht. Bin ich viel zu sensibel für. Nicht auszudenken, wenn ein verletztes Tier vor mir läge. 😯 Ich würde mich gleich dazu legen.
    Sängerin wollte ich auch noch werden. Mit meiner damaligen Freundin zusammen. Wir haben in ihrem Zimmer zu zweit gesungen, sogar einen eigenen Text zu einem instrumentalen Lied getextet. 🙂
    Mein größter und erst zu nehmender Kindertraum war aber – neben Prinzessin 😉 – Mutter zu werden. Hat sich leider nicht erfüllt. 😦

    Als ich mit meiner Schule fertig war, wusste ich überhaupt nicht, was ich beruflich machen will, das mit dem Mutterwerden war ja klar, aber erst wollte ich eine Ausbildung und ein bisschen Geld verdienen. Ich beneide alle, die schon früh einen konkreten Berufswunsch hatten.
    Ich hatte nur eine ziemlich unkonkrete Vorstellung. Etwas mit Zahlen und Zeichnen und das ohne Abitur bitte, denn das hielt ich für Zeitverschwendung, wo ich doch Mutter werden wollte. 🙂

    Schließlich habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Der Einfluss meiner Mutter. Hat aber zu mir gepasst. Ich bin letztendlich immerhin in einer Abteilung gelandet, die gaaaaaaaaaaaaaaanz viel mit Zahlen zu tun hatte. Aus Zahlen sozusagen bestand. Ich liebe Zahlen und Logik. Lohn- und Gehaltsabrechnung. Ich war dort sehr erfolgreich. Nur das Kreative hat mir dabei gefehlt. Denn das war ich in irgendeiner Form immer schon. Das habe ich dann später, als ich auch Buchhaltung in der Abteilung gemacht hatte, beim Erstellen von Formularen eingebaut. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. 🙂

    Und da fing ich auch an GEdichte zu schreiben. Einfach so.
    Ans berufliche Schreiben hatte ich eigentlich nie gedacht. Hätte ich mir dank meiner Deuschlehrerin auch nie zugetraut. Aufsätze schreiben fand ich schrecklich, weil der Deutschunterricht so furchtbar langweilig war.
    Doch letztens ist mir etwas eingefallen. Ich habe ja schon immer viel gelesen, schon als Kind, auch unter der Bettdecke, mit einer Taschenlampe. Und ich erinnere mich, dass ich da für einen Augenblick (unter der Bettdecke) den Wunsch hatte, auch so toll schreiben zu können.
    Aber es war etwas, das ich mich nie gewagt hätte, ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Und nun denke ich daran, mein erstes Buch zu schreiben.
    Doch vom Erfülltsein und meinen Weg gefunden zu haben, bin ich noch weit entfernt.
    Ich glaube, dazu fehlt mir das Vertrauen in mich selbst und ins Leben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. 🙂

    So, und nun habe ich viel zu viel geschrieben. Ich schicke es trotzdem ab. 🙂
    Liebe Grüße an dich,
    Martina

    • andrea2110 schreibt:

      Waoh, liebe Martina, da hab ich mit einem Kommentar ja ganz viel von Dir erfahren, danke dass Du Deine Geschichte hier mit uns teilst. Sängerin finde ich am lustigsten, zumindest so wie Du es hier beschreibst…:-) Dass Du angefangen hast zu schreiben, das finde ich ganz grossartig und ich finde ja auch, dass Du richtig gut schreibst… Deinen innigsten Wunsch kann ich gut nachempfinden, auch ich musste mich irgendwann von diesem Traum verabschieden, das hat über die Jahre auch manchmal sehr weh getan. Heute sind trotzdem Kinder in meinem Leben und ich versuche, „das Beste“ draus zu machen… Und darüber hinaus: auch ich hab mich sehr von meiner Familie (in meinem Fall von meinem Vater) in der Berufswahl und dem Denken beeinflussen lassen und auch wenn ich einige vermeintliche Umwege gemacht habe, diese Umwege haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin (und damit bin ich ziemlich zufrieden), mich hier her gebracht (damit bin ich SUPER zufrieden) und ich habe ganz unterschiedlich gelagerte Fähigkeiten bekommen, die ich alle in meiner Selbstständigkeit brauchen und nutzen kann – also alles richtig gemacht:-) Und vor einem Jahr war das auch alles noch nicht so, deshalb- es kann manchmal doch recht schnell gehen, dass man seinen Träumen näher kommt… Ganz liebe Grüsse an Dich, Andrea

  5. fudelchen schreibt:

    Meine Kindheitsträume sind auch in Erfüllung gegangen, wenn auch etwas anders, aber total gut.
    Mein Berufswunsch (Modedesignerin) konnte ich nicht verwirklichen, habe aber eine zeitlang als Dekorateurin gearbeitet, auch das hat mir sehr gut gefallen.
    Ansonsten bin ich weiterhin glücklich und zufrieden.

    Herzlichst ♥ Marianne

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Marianne, das Schöne ist ja, dass sich Träume verändern können, dass sie sich auch auf andere Weise erfüllen können, als man sie ursprünglich geträumt hatte… Dein letzter Satz freut mich ganz besonders! Herzliche Grüsse zu Dir, Andrea

  6. Elisabeth schreibt:

    Liebste Andrea,

    ich musste schmunzeln beim Lesen deiner Zeilen, denn ich mache mir seit einiger Zeit ähnliche, wenn nicht gar die gleichen Gedanken… 🙂

    Und wenn ich es mir genauer überlege, dann ist das, was ich jetzt tue, genau das, was ich immer tun wollte, nur in leicht abgeänderter Form 🙂

    Vor rund 20 Jahren habe ich übrigens in einer Kurzgeschichte einen Traum von mir niedergeschrieben, ich weiß jetzt nur mehr, dass der Name „Sher“ fiel, nur konnte ich damals noch nichts damit anfangen… Jetzt fällt bei dir der Name wieder *lach* und ich werde mir das Buch einmal näher ansehen… 🙂

    Sonnige Morgengrüße von Herzen zu dir, Elisabeth

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Elisabeth, das kann ich mir gut vorstellen, dass Du Dir ähnliche Gedanken machst; sind wir doch -teilweise- in einer ähnlichen Situation und haben grosse Veränderungen hinter uns oder stecken irgendwie noch mitten drin:-) Das mit Barbara Sher ist ja lustig, mir haben die beiden Bücher, die ich von ihr habe, sehr weitergeholfen zu dem Zeitpunkt, als ich sie las… Herzlichste Sonnengrüsse Andrea

  7. Dori schreibt:

    Das hört sich doch supergut an, liebste Andrea!
    Mein Kindheitstraum war es, eine Ärztin zu werden. Das hat sich leider nicht erfüllt. Dennoch bin ich nun auf dem Weg,
    mit Menschen zu arbeiten, und Ihnen auf Ihrem Weg behilflich zu sein 🙂
    Das Schreiben habe ich mir auch immer gewünscht, schon als Kind und als Jugendliche, ich hatte jedoch immer solch schlechte Noten im Aufsatz, dass ich gar kein Selbstwertgefühl mehr hatte.
    Nun schreibe ich mein Blog, und das schon seit Jahren, und von meinen Gedichten könnte ich gut und gerne ein Buch herausgeben, mal sehen, vielleicht mache ich das sogar noch.
    Ich wünsche Dir eine supergute Zeit, alles Liebe von Dori

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Dori, ja das hört sich nicht nur supergut an, sondern das IST auch supergut:-) Es ist schön, wenn man mal so aus ein wenig Entfernung auf sich selber schauen kann und dann erkennt, dass man bei sich geblieben oder bei sich gelandet ist:-) Ist es nicht verrückt, dass viele von den wirklich „guten“ Schreibern wie auch Du, in der Schule in Deutsch gar nicht so gut waren? Woran das wohl liegen mag. Schön, dass Du trotzdem angefangen hast zu schreiben, sonst wäre uns sehr viel Schönes entgangen (und wir hätten uns auch gar nicht kennengelernt). Dir auch alles Liebe für Deine Pläne, herzlichst Andrea

  8. norderneytagebuch schreibt:

    sehr schönes thema, liebe andrea! und ja, ich tue immer noch das, was ich schon als kind leidenschaftlich gern getan habe: schreiben und fotografieren. es wechselt immer ein bisschen die form, doch das grundthema ist immer vorhanden und wird es auch bleiben. dafür bin ich so dankbar! als richtigen berufswunsch hatte ich als kind: bibliothekarin und tierärztin. das mit der tierärztin hat sich ganz schnell erledigt, als ich mal in eine praxis hineingeschnuppert habe … bibliothekarin habe ich in ähnlicher form auch schon mal machen dürfen, hat spaß gemacht.
    liebe grüße!

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Ina, ich bin ganz begeistert über all die tollen Kommentare und dass viele meiner lieben Leser ihre Kindheitsträume teilweise erfüllt haben und leben… So auch Du mit Deiner Leidenschaft fürs Fotografieren und darin bist Du ja auch wirklich unglaublich gut, ich mag Deine Fotos immer sehr- aber das weisst Du ja aus meinen Kommentaren bereits:-) Weiterhin viel Freude, liebe Grüsse Andrea

  9. Emily schreibt:

    Beruf und Berufung liebe Andrea! Ich freue mich sehr für dich, daß du an deinen Träumen festgehalten und weiter gearbeitet hast. Ich wollte zuerst Tierärztin und später Polizistin werden 🙄 Hm, ist nix draus geworden! Aber man kann auch seine Wünsche oftmals in seinem Job unterbringen oder sich durch Hobbies ergänzen. Na ja, man macht das Beste draus 😉

    Liebe Grüße an dich, Emily

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Emily, das verrückte daran ist ja, dass ich gar nicht an den Träumen festgehalten habe, mir sind manche Träume ja auch komplett in Vergessenheit geraten über Jahre…. erst jetzt ist mir richtig klar geworden , was ich davon alles verwirklicht habe… Du ziehst also in Deiner Freizeit eine Polizeiuniform an? Hab ich auch letztens gemacht- an einem Tag vom Karneval:-) Manchmal braucht es eben auch länger, um seine Träume zu leben, schau mich an, was ich für „Umwege“ gemacht habe, um hier zu landen… Alles Liebe für Dich, Andrea

  10. werner schreibt:

    Das ist alles schon so lange her dass ich Kind war.
    Einen richtig intensiven Berufswunsch hatte ich als Kind eigentlich nicht. Ich wollte weder Schornsteinfeger noch Lokomotivführer oder Polizist werden.

    Als Jungendlicher – in der 10. Klasse hatte ich die Schule irgendwie satt – träumte ich davon Maschinenbauingenieur zu werden. Ich hatte auch schon eine Lehrstelle im Auge, denn vor der Fachschule für Maschinenbau wäre damals außer der mittleren Reife eine abgeschlossene Lehre als Maschinenbauer Voraussetzung gewesen.
    Dann kam eine Gelbsucht dazwischen, die mich hinderte den Termin der Aufnahmeprüfung wahrzunehmen.
    Ich hätte das zwar nachholen können, aber in den Wochen meiner Krankheit reifte allmählich die Entscheidung doch das Abitur zu machen und danach Mathematik zu studieren.
    Das Abitur machte ich dann, aber die Mathematik blieb danach nur ein wenig Hobby.
    Heute weiß ich nicht, ob ich der Mathematik oder die Mathematik mir erspart blieb. 🙂

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Werner, manchmal sind es kleine Dinge, die unser Leben in eine andere Richtung bringen… danke Dir für den Schwank aus Deinem Leben. Ich hoffe, Du hast trotzdem noch einen Beruf gefunden, der Dir Spass gemacht hat… Liebe Grüsse Andrea

      • werner schreibt:

        Einen „Schwank“ nennst du das?

        laut Wörterbuch wäre das eine „meist witzige kurze Erzählung über eher triviales Thema (oft über einen Streich) oder ein meist witziges Theaterstück über eher triviales Thema“

        Trivial war das damals für mich ja sicher nicht – hat es doch Auswirkungen für mein weiteres Leben gehabt.

        Aber irgendwie hast ja schon recht. Es war ein Umschwenken, insofern doch ein Schwank, der mich dann auf einenWeg führte mit dem ich durchaus zufrieden war und bin, und auf dem ich eigentlich nie so sehr geschwankt bin, dass ich gefallen wäre.
        🙂

        • andrea2110 schreibt:

          Lieber Werner, da sieht man mal wieder, was Gewohnheit ist- in meiner Familie ist „ein Schwank“ erzählen, einfach eine Begebenheit aus dem Leben… jetzt hab ich wieder was von Dir gelernt… und dass es trivial bedeutet, wusste ich nicht, denn dass Dein Erlebnis damals trivial war, das hätte ich niemals geschrieben! Schön, Deine Wortspielerei… 🙂 Liebe Grüsse Andrea

  11. Pingback: Entspannungstechnik - zauberwort - Die Lebensfreude Agentur von Elisabeth Ornauer

  12. Babsi schreibt:

    liebste andrea!

    das sind nun sehr anregende gedanken für mich, obwohl es noch so früh ist ggg
    auch ich hatteals kind nie einen konkreten wunsch. mein weg schien vorgezeichnet und ich konnte nie wirklich frei sagen, was mir wirklich freude macht. eigentlich traurig. dann in der späteren schulzeit bereiteten mir die deutsch aufsätze immer richtige freude und ich schrieb gerne kurzgeschichten..diese gefielen auch den lehrern. heute schreibe auch ich blog, plane ein buch (wobei die zeit noch nicht klar festgesetzt ist, also noch keine klare zieldefinition)
    heut lebe ich zum teil das aus, was ich als kind mich nie getraut oder versucht hab..nun als erwachsener, wo ich ja doch etwas freier bin.
    da kommenm grade soviele gedanken für einen neuen beitrag *lächel*

    hab einen guten wochenstart, liebste andrea 🙂
    babsi

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Babsi, das ist ganz wunderbar, was Du da über Dein Schreiben und das geplante Buch schreibst… Und im Grunde lebst Du heute viel mehr als das, was Du als Kind geträumt hast, wer kann das schon von sich sagen…Ich bin gespannt auf Deinen neuen Beitrag:-) Alles Liebe für Dich, Andrea

  13. Bonafilia schreibt:

    MALERIN….ich wollte eigentlich nur malen! Ich wollte berühmt werden! Ich wollte meine Bilder im Museum anschauen….von meinen Bilder hängt noch keins im Museum aber von meinem Sohnemann.
    Wie schön das du an deine Zielen fest hielst und hältst!
    LG Bonafilia

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Bonfilia, und jetzt TUST Du das ja, wie ich gelesen habe, das ist grossartig. Wie schon geschrieben, hab ich gar nicht an meinen Zielen festgehalten, sondern erst jetzt richtig gemerkt, dass ich sie erreicht habe… DAS ist auch ein grossartiges Gefühl, alles kommt so, wie es kommen soll… Liebe Grüsse Andrea

  14. werner schreibt:

    Das ist ja schon interessant, was für Wünsche und Träume sich da versammeln…
    und immer wieder führts dazu dass Bücher angekündigt werden, die ihr schreibenwollt oder schon geschireben habt oder schreiben könntet. (Martina, Babsi, Elisabeth, Dori).
    Soll ich mich denn da einreihen und auch mitmachen? Vielleicht wären es ja einige meiner Gedichte sogar wert, sie zu drucken…

    Mal sehn.

    🙂

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Werner, jetzt wo Du es sagst, sammeln sich hier wirklich viele Bücher an, interessant. Ich bin sicher, dass Deine Gedichte es wert sind, gedruckt zu werden; und durch die Online-Verlage ist das heute wohl auch gar nicht mehr so kompliziert… Ich bin gespannt, liebe Grüsse Andrea

  15. Himmelhoch schreibt:

    Heute Abend beim Einschlafen – so ich es nicht vergesse – werde ich auch mal darübr nachdenken, was ich aus meiner Kindheit realisiert habe im Laufe meines Lebens.
    Lieben Gruß

  16. gokui schreibt:

    Hallo,

    eine interessante Geschichte ist das.
    Wenn ich mal so drüber nachdenke, ich hatte auch nie eine konkreten Wunschberuf. Zumindest nicht Lokführer was ja damals wohl ganz groß IN war.
    Aber ich kann mich noch daran erinnern, daß mal so was wie Postbote im Raum stand. Wie oder warum weiß ich schon gar nicht mehr. Wenn ich so heute darüber nachdenke fallen mir dazu zwei Punkte ein.
    Punkt ein, ich habe mein Ziel erreicht, wenn auch nicht bei der Post selbst und auch in einer etwas anderen Form. ( Aber beklagen will ich mich nicht, da ich es als eine Art Erfolg sehe diesen job zu haben. ) Punkt zwei ist, mensch wenn ich schon damals das etwas forcierter angegangen wär, könnte ich heute Beamter sein. Unkündbar und gutverdienend.

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber gokui, wie schön, dann hast Du ja auch Deine Kindheitsträume ein Stück verwirklicht… und dass Du es als Erfolg siehst, diesen Job zu haben, das finde ich besonders toll… Liebe Grüsse Andrea

  17. Zorro schreibt:

    Liebe Andrea,
    das ist doch echt toll, wenn man dann so ganz „beiläufig“ entdeckt, dass man seine Kindheitsträume und Ziele verwirklicht hat! Ich hab natürlich auch nachgedacht und wie viele andere habe ich auch nicht genau DEN Berufswunsch gehabt, aber ich kann mich noch gut daran erinnern dass ich immer Verantwortung übernehmen wollte und finanziell unabhängig sein wollte….und viel Spass dabei haben natürlich, ein gutes Lebensgefühl eben! Ein bischen haben sich die Gewichtungen über die Zeit verschoben … aber ich bin echt hoch zufrieden mit mir und was ich so gemacht und erreicht habe :-))) Dann weiss ich jetzt ganz gut wie du dich fühlst. hihi!
    Einen lieben Gruss, Zorro

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Zorro, ja das ist echt toll… und wenn sich dann noch alles so fügt und ich all die Dinge, die ich in den letzten Jahren gelernt habe auf meinem Weg, in mein heutiges Leben so richtig integrieren kann, dann kann ich eines sagen: alles richtig gemacht:-) Deine Berufsideen hören sich gut an, Du scheinst sie ja genauso leben zu können heute, das freut mich… Liebe Grüsse Andrea

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