Verantwortung

Wir sind nicht für das verantwortlich,
was anderen passiert.
Wir können hingegen der Anlass sein,
der sie diese Situation erleben lässt,
die sie für ihren Entwicklungsweg brauchen.

Claudia Rainville, „Metamedizin, Jedes Symbol hat eine Botschaft.“

Was für eine schöne Sicht der Dinge gerade für einen Menschen wie mich, der sehr gern auch mal die Verantwortung für andere mit übernimmt…:-)

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Über Andrea Kording

Kordingcoaching www.findyourwhy.wordpress.com www.andreakording.de
Dieser Beitrag wurde unter Gefühle, Leben, Lieben, Meinung, Menschen, NLP, Rumphilosophieren, Schöne Gedanken veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

26 Antworten zu Verantwortung

  1. theomix schreibt:

    Liebe Andrea,
    Danke, dass du deine persönliche Sicht ergänzt. Das ist ein wichtiger Blickwinkel. Für solche Dauerverantwortungsübernehmer braucht es Entlastung. Keine Frage.
    Herzlichen Gruß
    Jörg

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Jörg, das ist nicht nur gern geschehen, sondern war mir ganz wichtig… Schön, wie Du diesen Gedanken verstehst und Deine neue Wortkreation gefällt mir sehr… Entlastete Grüsse Andrea

  2. sweetkoffie schreibt:

    Liebe Andrea, wie treffend und nachdenkenswert dieser Spruch ist…
    Grüßle!

  3. fudelchen schreibt:

    Ach, auch so ein Helferleinsyndrom…..ich kenne das 😉

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Marianne, ich habe keine Helferleinsyndrom, falls Du das so verstanden hast. Verantwortung übernehmen ist deutlich anders für mich, als helfen… Und doch übernehme ich da manchmal Dinge, die gar nicht meine sind… Damit mache ich mir das Leben manchmal schwerer als nötig, auf der anderen Seite bin ich für meine Mitmenschen da… und ich habe das auch schon immer besser gut im Griff… Das Zitat sprach mich deshalb sehr an… Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  4. werner schreibt:

    Mir gefällts nicht so richtig, wie das da steht.
    Ich will das lieber ein wenig variieren:

    Wir sind nicht für alles verantwortlich, was anderen passiert.
    Da wir aber oft der Anlass sind, für das was sie erleben,
    sollten wir zu unserer Verantwortung für daraus resultierende Entwicklungen einstehen.

    korrigierende Grüße
    Werner

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Werner, schön umformuliert, macht es etwas klarer, da hast Du recht. Die Kernaussage ist für mich dieselbe geblieben. Und die gefällt mir. Ich gebe nicht die Verantwortung ab für das, was ICH tue… nur die Verantwortung für andere Menschen… Liebe Grüsse Andrea

  5. payoli schreibt:

    Aber nicht als General- Entschuldigung missdeuten, diesen Spruch! 😉
    Denn genauso nett wäre es, wenn man NICHT der ‚Anlass‘ für jemandes Erfahrungen/ Unglück wäre.
    Wir sind verantwortlich für UNSER Tun und das sollte schon so gestaltet sein, dass es ausschließlich gute Energie verbreitet.
    Es gab mal einen grenzgenialen Film, der von einem Winzblechschaden ausgehend, bei dem jemand sehr unfreundlich reagierte, die ganze Weitergabe- Kette an Unfreundlichkeiten, bis letztendlich zu einem Selbstmordversuch, darstellte.
    Als der Selbstmörder bereits auf der Brücke stand, kam ein Engel zu der an diesem Morgen Unfreundlichen, zeigte ihr die ganze, von ihr ausgelöste Abfolge und gab ihm die Chance die Situation neu zu erleben. Sie reagierte nun freundlich und konnte dann mitverfolgen, wie sich das in der Folge auf alle anderen Menschen auswirkte und konnte den Selbstmord noch verhindern.
    In diesem Sinne, paradise your life !
    und liebe Grüße!

    • andrea2110 schreibt:

      Ganz genau, das ist keine General-Entschuldigung, da hast Du absolut recht. Ich bin – wie ich schon schrieb- noch immer für meine Handlungen verantwortlich! Der Film hört sich spannend an, schön überzeichnet, damit das Prinzip dahinter klar wird. Danke für den Tipp, liebe Grüsse Andrea

  6. mayarosa schreibt:

    Liebe Andrea,
    ich habe gerade erst ein Buch gelesen, das einen ähnlichen Ansatz hatte, so mit alles ist perfekt genau so wie es ist, weil es der persönlichen Entwicklung dient. Hatte interessante Gedankenansätze, war mir an anderen Stellen aber auch zu krass. Daran erinnert mich der Spruch.
    Vielleicht sollten wir überhaupt aufhören, uns an anderen zu messen. Weder ihre Verantwortung übernehmen, noch sie retten wollen, noch Vergleiche anstellen. Ich habe meine Gedanken jetzt nicht in einem flotten Spruch parat, aber so ins Unreine gesprochen, wäre das in etwa so: Jeder ist nur für das verantwortlich was der tut, ebenso für das, was er nicht tut. Diese Verantwortung muss er tragen können. Nicht mehr. Nicht weniger. Und wenn er dann noch aufrichtig und authentisch so handelt, wie er behandelt werden möchte, ist alles okay. Es gibt immer Interessenskonflikte und man kann es nie allen recht machen.

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Mayarosa, ich ziehe aus Büchern auch immer das, was zu mir passt, was in mein Denken passt. Ich lasse mich gern zu neuen Denkweisen inspirieren, aber nicht ungeprüft und mein Bauch hat da noch ein Wort mitzureden:-) Wir sollten auf jeden Fall aufhören, uns an anderen zu messen, denn wir kennen von den anderen nur das, was wir sehen oder sie uns sehen lassen… Dein unreiner Satz gefällt mir sehr gut! Genau so, wie Du ihn geschrieben hast, danke! Liebe Grüsse Andrea

  7. norderneytagebuch schreibt:

    neee, direkt so aus dem bauch heraus mag ich den satz nicht. er erzeugt in mir drin genau das gegenteil, was du als ergänzung für dich noch vermerkt hast. für mich klingt das eher nach abschieben der verantwortung für mein eigenes tun, denn die konsequenzen, die jemandem schaden könnten, wären seine situation, die er für seine entwicklung braucht?! nein, kann ich so nicht akzeptieren.
    liebe grüße!

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Ina, ich finde es immer wieder spannend, wie unterschiedlich manche Sätze ankommen… Ich glaube daran, dass wir Menschen und Situationen anziehen, passend zu den „Schwinungen“, die wir aussenden… So versteh ich den Satz. Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, was wir aussenden und letztendlich dadurch auch für das, was wir bekommen… Bisschen kompliziert, ich weiss:-) Liebe Grüsse Andrea

  8. WellnessDame schreibt:

    Liebe Andrea,
    deinen Worten kann ich nur zustimmen. Der Text gefällt mir außerordentlich gut! 🙂
    Ich schicke dir viele liebe Grüße!
    Die Martina

  9. minibares schreibt:

    Mir scheint der Satz aus einem Zusammenhang gerissen.
    Irgendwie fehlt was… – meine ich.

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Bärbel (oder doch lieber Babsi?), was könnte das denn sein, was Dir da fehlt bei dem Satz?:-) Vielleicht findest Du es in den Kommentaren? Liebe Grüsse Andrea

  10. Kronprinz schreibt:

    Liebe Andrea,
    so wie du den Satz verstanden hast und die damit verbundene Sichtweise, finde ich sehr „gesund“, ich übernehme selbst auch manchmal zuviel Verantwortung (auch für andere). Das ist zwar schon viiiiiel besser geworden, aber manchmal tappe ich noch in dieses alte Muster hinein, besonders wenn es um meine Kinder geht…da hätte ich dem Satz vor einigen Jahren wahrscheinlich noch heftig widersprochen 😉
    Einen lieben Gruß vom Kronprinz

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Kronprinz, das kann ich gut verstehen, Kinder lösen das Verantwortungsgefühl ganz schnell aus… und das ist auch gut so… und manchmal muss man sie eben doch ihre eigenen Erfahrungen machen lassen… und im Hintergrund das „Sicherheitsnetz“ parat haben… Schön, dass Du den Satz so wie ich verstanden hast! Liebe Grüsse Andrea

  11. Babsi schreibt:

    liebste andrea
    auch ich mußte nun mehrmals lesen aber gut ich bin ja nicht ganz auf der höhe im mom 🙂
    es gibt soviele, die denken, dass andere für ihr glück verantwortlich sind…und dann wundern se sich, wenn sie unzufrieden sind
    wir können nur für uns die verantwortung übernehmen…und dem anderen eine art wegweiser sein 🙂
    in diesem sinne
    alles alles liebe für dich
    von babsi

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Babsi, ich hoffe, es geht Dir mittlerweile wieder richtig gut! Das schreibst Du schön mit dem Wegweiser, ja ich habe das auch lernen dürfen… und seitdem geht es mir „leichter“… Alles Liebe auch für Dich, Andrea

  12. skriptum schreibt:

    Der Bär hat eine starke Symbolik: Einerseits schaut er sehr drollig drein/aus. Andererseits scheint ihn die Verantwortung regelrecht zu würgen.

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Skriptum,

      Du bist die Einzige, die das Bild kommentiert und Du hast recht, auf der einen Seite symbolisiert er Spiel und Spas und auf der anderen Seite scheint ihm der Schal zu eng zu sein… Danke für Deine Gedanken… Liebe Grüsse Andrea

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