Schöne Gedanken – Beurteilen

Ich oute mich jetzt und hier: ich mag beurteilen. Es mag sein, dass es Menschen gibt, die es schaffen, nichts oder wenig zu beurteilen. Es mag auch sein, dass das „besser“ ist. Dazu gehöre ich nicht. Ich VERurteile dabei nicht und ich habe für sehr viel Verständnis und einen hohen Toleranzfaktor; aber ich stehe dazu, dass ich BEurteile.

Und das tue ich mit meinen Gefühlen. Wenn ich etwas mag, dann mag ich es; und wenn nicht, dann eben nicht. Und das finde ich völlig ok. Und wenn ich etwas mag, dann meine ich damit nicht, dass es schlecht ist; dann mag ich es nur eben einfach nicht… Und mir ist immer bewusst dabei, dass das eben MEINE Wahrnehmung ist. Ich muss nicht alles und jeden mögen.

Wenn mich das NICHT-Mögen an etwas hindert oder mir im Weg steht, dann schau ich hin, WARUM ich das oder die Eigenschaft oder die Person nicht mag und was es mir spiegelt oder sagen will, was ich draus lernen kann. Wenn es mich jedoch in meinem Leben nicht beeinträchtigt, dann registriere ich, dass ich etwas/jemand/eine Eigenschaft an jemandem nicht mag und gehe weiter.

Hier ein paar Beispiele: es gibt bestimmte Farben, die ich nicht mag. Aber das behindert mich nicht in meinem Leben. Es gibt Blumen, die mir nicht gefallen; auch das steht mir nicht im Weg. Es gibt auch Menschen, die ich auf Anhieb nicht besonders symphatisch finde- solange ich nichts mit ihnen zu tun habe, ist das ok und ich suche lieber die Nähe von Menschen, die ich mag. Wenn mir diese Person dann aber öfter oder Personen mit ähnlichen Eigenschaften öfter über den Weg laufen, dann weiss ich- hinschauen, hier gibts was zu lernen.

Möchte ich mich mit etwas/jemandem beschäftigen oder umgeben? Wenn es mir ein gutes Gefühl gibt- JA. Wenn es mir ein schlechtes Gefühl gibt? Nein, wenn es nicht sein muss, dann natürlich nicht. Und wie sollte ich wissen, was mir gut tut und was nicht, wenn ich es nicht mit meinem Gefühl beurteile?

Und das Schöne daran ist, je älter ich werde, desto mehr beurteile ich die Dinge als schön, als gut, als positiv…

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Über Andrea Kording

Kordingcoaching www.findyourwhy.wordpress.com www.andreakording.de
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22 Antworten zu Schöne Gedanken – Beurteilen

  1. theomix schreibt:

    Liebe Andrea,
    du beschreibst einen interessanten blickwinkel. Letztlich dient ein beurteilen auch dazu, dass sich ein mensch in der welt zurechtfinden kann. Dazu muss er oder sie eben dinge einordnen und sortieren und ihnen je nach dem ein bestimmtes gewicht geben.
    wie so oft ist auch wichtig, nicht bei einem einmal „gefällten“ urteil stehen zu bleiben, sondern bereit zu sein es zu ändern.
    So beurteile ich das 😉
    Liebe grüße, Jörg

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Jörg, genau das denke ich auch, beurteilen dient auch zum Sortieren, zum sich zurechtfinden in der Welt. Dass ich dabei immer offen bleibe, meine Beurteilung zu verändern, das ist ganz wichtig, das ist auch meine Beurteilung:-) Liebe Grüsse Andrea

  2. Dori schreibt:

    Liebste Andrea – grins,

    ich mag dieses Schmuddelwetter nicht – weder in Düsseldorf noch sonstwo. *grrrrrrrrrrrrrr*
    Und ich mag beurteilen – ich mag mögen dürfen und etwas nicht mögen dürfen.
    Zum Beispiel mag ich Menschen nicht, die auf alles und jedes immer einen Superspruch haben –
    ich glaube, darüber habe ich auch schon einmal geschrieben.
    Und wenn ich sage, ich mag den Winter nicht, und mir sagt dann jemand, och, den finde ich schön,
    das ist doch gar nicht so schlimm, ich mach es mir dann gemütlich, und
    ich mach mir dann ganz viele Kerzen an, dann mag ich den Winter anschließend immer noch nicht.
    Denn ich mache es mir jeden Tag gemütlich, und eigentlich mache ich auch jeden Tag Kerzen an 😀
    Hab noch einen schönen Restschmuddelwettertag, es scheint sich ja gerade irgendwie aufzuklären.
    Allerliebste Herzensgrüße von
    Dori 🙂

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Dori, da schreibst Du mir aus dem Herzen- nicht mit dem Winter, sondern mit dem auch mal was nicht mögen dürfen!Und der Tag gestern war doch bestimmt nach Deinem Geschmack, oder?:-) Ich fand es auf jeden Fall wunderschön… Allerliebste Herzensgrüsse Andrea

  3. Jürgen schreibt:

    Liebste Andrea – oh, das ist ja auch schon eine Beurteilung, andere finden Dich vielleicht „unlieb“, obwohl ich mir das kaum vorstellen kann 🙂

    Ich beurteile diesen Artikel als äußerst gelungen 🙂 Mir gefällt, was Du hier schreibst. Und ich finde, dass „Beurteilen“ eine sehr wichtige Fähigkeit ist. Mit der „alles ist gut, wie es ist“-Einstellung leben manche vielleicht recht passabel (in unserer relativ sicheren Welt). Aber die Menschheit wäre längst ausgestorben, wenn ein Steinzeitmensch dem Höhlenbären neutral bis wohlwollend entgegengetreten wäre. Ei, hast du ein schönes Fell. Und deine Zähne sind ja wirklich wundervoll scharf. Oh, und was für herrlich große Pranken du hast. Ups …

    Und selbst, wenn dieser Mensch den Bären nicht so positiv beurteilt, sondern ihm wirklich absolut urteilsfrei gegenübergestanden hätte. Wenn ich so ein Tier zu lange „objektiv“ betrachte, ist es sicher auch schnell zu spät und ich kann das Nichtbeurteilen auf einer anderen Daseinsebene üben.

    Außerdem will ich einen Menschen auch greifen können. Und das geht nur, wenn ich seine Vorlieben und seine Abneigungen kenne. Das hat ja nichts mit Ablehnung zu tun – oder muss es jedenfalls nicht haben. Ich kann zum Beispiel Vegetarier sein und trotzdem Menschen akzeptieren, die gerne mal ein Schnitzel essen. Oder ich kann ein Sommermensch sein und trotzdem jedem Skifahrer seinen Spaß gönnen.

    Einer meiner Lieblingssprüche (sorry, Dori): Egoistisch ist nicht, wer tut, was er will. Egoistisch ist jemand, der von anderen verlangt, das zu wollen, was ER will.

    Wichtig finde ich in diesem Zusammenhang, dass ich selbst mich vor allem auf das konzentriere, was ich gut, schön und richtig finde. Alles andere ist die Angelegenheit des anderen. Und jeder darf so sein, wie er will. Ich nehme mir diese Freiheit schließlich auch.

    Alles Liebe,
    Jürgen

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Jürgen, ich weiss zwar nicht ob und wer mich „unlieb“ findet, aber das darf der oder die ja auch:-) Danke für Dein Lob. Trotz Beurteilung kann ich mit der Einstellung durch die Gegend laufen, das alles gut ist. Denn ich finde es auch gut, wenn ich mal etwas negativ beurteile, denn ich erlaube mir das und das ist gut:-) Über Dein Höhlenmensch-Beispiel musste ich wirklich lachen… Du schreibst noch etwas mit direkt aus der Seele, ich möchte auch einen Menschen „greifen“ oder „begreifen“ können und das kann ich natürlich nur mit meinen und mit seinen Beurteilungen; Menschen, die immer gleich sind nach aussen- denn ich glaube nicht, dass man auch immer gleich nach innen sein kann, mein Glaubenssatz- die sind mir eher suspekt und wirken schon fast unecht. Der Satz vom Egoistisch-sein ist sehr gut, DANKE. Und Deinen Kommentar beurteile ich hiermit offiziell als sehr gelungen:-) Alles Liebe auch für Dich, Andrea

  4. Liebe Andrea,
    das tue ich auch … und versuche dabei immer wieder NICHT zu „ver-urteilen“ sondern lediglich zu „be“-werten … kann ich damit klar kommen ? Fühlt es sich für mich richtig und gut an ? Warum kann ich das nicht gut heißen? Dabei verlasse ich mich auf meine Intuition, ganz genau so wie du. Damit liege ich meistens richtig. Ach ja, und ich versuche immer POSITIV zu DENKEN … und bevorzuge lieber einen Weißen …
    herzliche Grüße
    Doris

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Doris, ja das sind die Fragen, die ich mir dann auch stelle. Und grundsätzlich mag ich lieber Roten, aber leider vertrag ich ihn nicht und nun trinke ich halte einen wunderbaren italienischen Weissen- nein nicht jetzt, sondern ab und zu zu einem guten Essen:-) Herzlichst Andrea

  5. Babsi schreibt:

    liebste andrea

    *Lach* so während du das nun liest, wirst du mich wieder ein stückchen mehr BEurteilen 🙂 sagte ich doch letztens erst zu dir, dass jeder mensch vorurteilt und natürlich auch beurteilt. das ist völlig ok und gut so. menschen, die mir auf alles ja und gefällt mir usw sagen, die sind für mich nicht echt. jeder hat seine vorlieben und geschmäcker und auch einstellungen und DARF selbst entscheiden, was er mag und was nicht, was ihm gut tut und was nicht
    ich wußte es in vielen dingen nicht! ich spürte mich selber kaum oder sehr wenig
    und das sollte man auch akzeptieren.
    und ich verrate dir auch was 🙂 ich bin froh, dass ich für mich beurteilen kann und aus tiefsten herzen sagen kann
    ICH MAG DICH 🙂
    siehst du? lauter beurteilungen :))))

    allerliebste grüsse von ganzen herzen von babsi

    • andrea2110 schreibt:

      Genau, liebste Babsi, ich beurteile Dich jetzt mal total: als eine Frau, die sich Gedanken macht, die an sich arbeitet und sich weiterentwickelt, die ganz viel Herz hat und andere Menschen lässt, wie sie sind. So, das hast DU nun davon:-) Waoh, und Dein Fazit finde ich natürlich herzberührend, Du Liebe, ich mag Dich auch! Von wunderbaren Beurteilungen durchzogene Herzensgrüsse Andrea

  6. Elisabeth schreibt:

    Liebste Andrea,

    es gibt Dinge, die mag ich gerne, und es gibt Dinge, die mag ich nicht so gerne. Aber es kommt immer öfter vor, dass ich Dinge immer mehr mag. Und was ich nicht ändern kann, beginne ich auch zu mögen. Nur das, was ich nicht mag und was ich verändern kann, verändere ich eben einfach 🙂

    Allerliebste Herzensgrüße zu dir, Elisabeth

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Elisabeth, ich tu mich nicht so leicht damit, die Dinge, die ich nicht ändern kann, auch zu mögen und ich habe auch gar nicht den Anspruch, das zu tun. Genau das meinte ich; ich DARF beurteilen und ich DARF auch mal was nicht mögen. Das ist für mich sehr befreiend… Allerliebste Herzensgrüse zu Dir, Andrea

  7. Hase schreibt:

    Liebste Andrea,.
    danke Dir für Deinen Beitrag, den ich wie folgt beurteilen möchte:
    ich finde, Du hast das sehr schön beschrieben, wie Du beurteilst, aber nicht verurteilst, so sehe ich das auch.
    Ich finde auch, wenn ich mir bewusst werde, dass ich etwas beurteile aber nicht verurteilen will, dann ist das doch eine gute Grundlage.
    Mir geht es auch so, dass ich mich mit dem umgebe, was MIR guttut und das andere akzeptiere. Aber je mehr ich achte darauf, was positiv in mir schwingt, je mehr mag ich alles um mich herum, es gibt immer weniger , was ich eigentlich nicht mag.
    Hat es wirklich vielleicht mit dem Alter , jedenfalls mit der Erfahrung zu tun.
    Liebe Grüße
    Erika

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Erika, Du schreibst mir aus dem Herzen; genauso funktioniert das auch mit dem Gesetz der Anziehung, ich umgebe mich mit Menschen und Dingen, die mir gut tun und ziehe damit noch viel andere Menschen und Dinge in mein Leben, die mir gut tun. Und um zu wissen, was mir gut tun, beurteile ich… Und dann begegnet mir auch immer weniger von dem, was ich nicht mag, wie bei Dir… Und wenn mal doch, dann lass ich es eben entweder in Ruhe oder hinterfrage, warum es mir jetzt begegnet ist… Ich glaube auch, es hat mir Erfahrung zu tun und ich glaube, dass sich die Menschheit gerade sehr verändert in diese Richtung und vielleicht die jungen Menschen heute viel früher die Chance haben, diesen Dingen auf den Grund zu gehen und ihre Erfahrungen zu machen… Liebste Grüsse Andrea

  8. zentao schreibt:

    Liebe Andrea
    Gegenfrage; wer tut das nicht? Es ist doch vollkommen normal, dass wir andere beurteilen…es wird erst schlecht wenn wir die anderen verurteilen, wo ja das Gegenüber, ja keine Chance hat, sich in ein besseres Licht zu stellen.
    Eine Beurteilung, welche andere Mitmenschen abwertet, sollte wenn möglich vermieden werden.
    Wer sich nicht, im klaren ist, was er mag und was nicht, der weiss ja auch nicht sie/er eventuell ändern könnte, der weiss ganz einfach nicht was er will.
    Auch wenn ich ein gewisses Mass von Beurteilung, gut finde gibt es auch da Grenzen. Manchmal muss man halt gewisse unangenehme Dinge, auch wenn man sie nicht mag, halt einfach akzeptieren.
    Ja mehr, dass ich mich mag umso mehr mag ich die anderen, ich mag auch Dich, obwohl ich Dich nur durch Dein geschriebenes Wort kenne.
    Liebe Grüsse zentao

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber zentao, DANKE Dir von Herzen für Deine lieben Worte, ich mag Dich auch! Und Deine Kommentare! Gute Frage, wer tut das nicht? Ich glaube eben, dass alles Menschen das tun; es gibt nur welche, die behaupten, es nicht zu tun… Ja, abwertend zu sein oder sich über andere zu stellen, das ist wirklich „schlecht“ und so hatte ich es – und das hast Du ja auch erkannt- nicht gemeint. Ich handel da frei nach- „Love it, change it or leave it“. Ganz herzliche Grüsse zu Dir, Andrea

  9. Emily schreibt:

    Mir gefällt gut, was Jörg beschrieben hat. Dieses Beurteilen verschafft uns ein gewisses Maß an Ordnung. Es gibt uns Halt und spendet Energie. Alles andere raubt sie uns eher. Ich glaube, es ist wichtig, den Blick dennoch offen zu halten und auch Änderungen zuzulassen.
    Vielleicht möchte man dann plötzlich doch lieber „rot“ statt „weiß“ 😉

    Ich wünsche dir einen herrlich schönen Tag liebe Andrea!
    Emily

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Emily, ja das gefiel mir auch gut und ich persönlich brauche auch immer eine Grundstruktur in meinem Leben. Wenn die steht, dann kann ich auch kreativ und flexibel und spontan sein… Offen sein, das finde ich immer wichtig, denn ich weiss am besten, dass die Dinge sich ändern können und Menschen auch:-) Dir auch einen wunderbaren Tag, ganz liebe Grüsse Andrea

  10. Mamü schreibt:

    Liebe Andrea,

    schönes Foto dazu. *lach*
    Also, ich BEurteile auch. Da ist doch nix Schlimmes dran. Tut man das nicht automatisch? Man mag Dinge oder man mag sie nicht. Was ja nicht heißt, dass das gleich immer groß unser Leben beeinflussen muss.
    Aber es gibt auch Dinge, die ich nicht beurteile. *grübel* Ja, die gibt es tatsächlich.

    Ich sehe das im Großen und Ganzen so wie du. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Martina, ich glaube auch, dass „man“ das automatisch tut; und ich finde es auch völlig ok. Und was mögen das wohl für Dinge sein, die Du nicht beurteilst *grübel*:-) Liebe Grüsse Andrea

  11. Petra Blauwirth schreibt:

    Hallo, zusammen.
    Ich hab ein heftiges Bossingjahr hinter mir. Meine Chefin erzählte mir immer wieder, dass ich nicht „bewerten“ soll,( wenn ich lediglich versuchte, ihr klar zu machen, was für mich so schwierig ist und mit ihr das konstruktive Gespräch suchte. ) Ich wurde immer unsicherer. Ich wollte ihr doch nur klarmachen, was für MICH ist. Sie wollte es nicht nehmen, glaube ich. ich traute mich am Schluss gar nichts mehr bewerten und hab mich selbst dafür ganz schlecht bewertet. Bewerten, also wohl Ausdruck meiner Gefühle, machte ihr extrem Angst, glaube ich. (Ihre Mutter war schwer depressiv und sie hatte wohl ihre eigene Geschichte und konnte gerade mit Problemen nicht umgehen, ich denke, zu oft wollte ihre Mutter was von ihr und sie hat es dann auf die Mitarbeiter übertragen und man durfte nichts von ihr wollen, alles sollte immer harmonisch sein). Viele haben sich angepasst und begonnen, sich zu verbiegen, zu „schleimen“ und sich selbst zu verleugnen,ihr nach dem mund zu reden und hinter ihrem Rücken über sie zu lachen. Ich hab es mir ehrlicher Kommunikation versucht und glaubte, trotzdem mit ihr zusammen Lösungen zu finden. Leider hat sie das Team gespalten und sich auf die Seite derer geschlagen, die ihr nach dem Mund redeten (um zu überleben in Zeiten der Umstrukturierung) und ich war dann irgendwann der Sündenbock. Ich glaub, ich war mit meiner Klarheit und Direktheit eine Bedrohung für die persönliche Ethik jedes einzelnen. Aber heute bin ich dabei, dem Ganzen zu entkommen mittels Reha und innerer „Wiederherstellung“ und bin schwer auf der Suche danach, wie ich es besser schaffe, dass es mir mehr egal ist, wie andere mich beurteilen. das begleitet mich schon mein leben lang und obwohl ich viel daran arbeite, habe ich es nicht geschafft. Erschütternd. Ich bin nach wie vor wieder so sehr auf das „verbindende Miteinander“ aus gewesen, dass ich dabei gar nicht mehr gemerkt habe, wie sehr andere mich dabei maniupulieren konnten, auch, weil ich nicht schlecht BEURTEILT werden wollte. Und heute ist es extrem mühsam, da rauszukommen und sich zu sagen,“ na dann mag mich der eine oder andere halt nicht, ich geh trotzdem meinen Weg.“ Ich versuche mich in Toleranz anderen gegenüber und an der Liebe und dem Verständnis für die Individualität der Menschen zu üben. Ich finde euere Beiträge sehr wohltuend denn es zeigt wieder einmal, es lohnt sich, das Umfeld zu wechseln, es gibt auch Menschen, die ein ähnliches Bewusstsein haben und vielleicht finde ich solche, um mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ich stele meine inneren Signale mal entsprechend ein:-)
    Da darf man auch mal anders sein und wird dennoch akzeptiert. Aber ich geb mich auch keiner Illusion hin: ich glaube, es ist mein Weg, zu lernen, dass ich mich noch ernster nehmen muss, um nicht manipuliert zu werden. Dann geht es auch überall. Wenn’s doch nur so einfach wäre…
    Ich sende euch herzliche Grüße an diesem schönen kalten Schneemorgen.
    Petra

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Petra, danke für den berührenden Bericht aus Deinem Leben und für Deine Offenheit. Ich kenne einige Ansätze davon sehr gut; ich bin lieb, dann mögen mich alle… usw. usw. Was mir sehr geholfen hat, das zu verändern, war Selbstliebe. Denn wenn ich mich selber so liebe und mag, wie ich bin, dann können mich auch die anderen (in meiner Wahrnehmung) lieben und mögen… Wenn ICH mich so akzeptiere, wie ich bin, dann tun es auch die anderen, weil ich genau das ausstrahle… Und mein erster Punkt auf diesem Weg war die Dankbarkeit… dankbar sein für all die guten und schönen Dinge in meinem Leben, die schon da sind… Ich finde es schön, dass Du Deinen Weg gehst und es scheint manchmal schwierig, doch wenn Du erst einmal unterwegs bist, dann kommt der Schwung und die Leichtigkeit dazu… Herzliche Grüsse zu Dir, Andrea

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