Schon wieder Grüsse…

Das gibt’s doch nicht, gestern schippert doch wieder ein Frachter an mir vorbei, ich sehe von weitem die gelb-blaue Farbe (Graubündner Farben), ok vielleicht ist es doch ein schwedisches Schiff? Nein, ich sehe die Schweizer Fahne lustig flattern, bevor ich den Namen „Piz Albris“ erspähe;  ein weiterer Berg im Engadin … 2 Tage hintereinander, da steckt doch mehr dahinter, ich scheine es noch nicht entdeckt zu haben… irgendwelche Ideen?

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Über Andrea Kording

Kordingcoaching www.findyourwhy.wordpress.com www.andreakording.de
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17 Antworten zu Schon wieder Grüsse…

  1. Hallo Andrea,
    wenn Du die Sache genauer ansehen willst, ist die Fahrtrichtung der Schiffe wichtig. Im ersten diesbezüglichen Post klingt Deine Formulierung so, als sei das Schiff von der Schweiz her gekommen. War es wirklich so?
    Und wie war es mit dem zweiten?
    Oder war es bei beiden unterschiedlich?
    Vielleicht kommt demnächst noch ein drittes … 🙂

    Jetzt kommen auf jeden Fall Grüße aus dem Süden 🙂
    von Johannes

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Johannes, beide Schiffe kamen wirklich aus dergleichen Richtung und aus Richtung Schweiz… Und das zu unterschiedlichen Zeiten fast genau an der gleichen Stelle… Auf das dritte bin ich gespannt und vor allem weiss ich noch immer nicht, wie ich es deuten könnte:-) Liebe Grüsse aus dem Rheinland, Andrea

      • Liebe Andrea, ich schick Dir mal, was mir dazu in den Sinn kommt:
        Einer solchen Situation nachzuspüren ist ja nur sinnvoll, wenn sie Dir signalisiert, dass sie ernst genommen sein will. Das war bei Dir offensichtlich der Fall, wenn man Deinen ersten Post dazu liest; Du hast ja sofort Deine inneren Antennen ausgefahren und doch einen relativ hohen Aufwand betrieben, ein Foto des Schiffes zu finden – und Du hast es gefunden!!

        Wenn ich solche Situationen richtig verstehen will, stelle ich sie mir als Traum vor. So wie ich einen Traum verstehe, so verstehe ich dann auch die Situation. Einen Traum allerdings versteht bekanntlich nur der Träumende selbst wirklich, denn auch ein Psychotherapeut kann sich nur nach den Gefühlen und Fakten richten, die ihm derjenige, der geträumt hat, berichtet.
        Du selbst also kennst nur das Original-Gefühl beim Anblick des Schiffes, der Schiffe – und das ist absolut wichtig. Ich spüre bei Dir z.B. keine Wehmut, so nach dem Motto: ein Gruß aus der alten Heimat, sondern ich nehme bei Dir ein helles Gefühl wahr, ein Verwundern, ein Ein-bisschen-die-Augen-Reiben nach dem Motto: oh, was bringt ihr?
        All das ist wichtig.
        Ein Schiff steht in der Traumsymbolik für die Seele .
        Gesetzt den Fall, es wäre so bei Dir, was löst ein Satz wie der aus: „Wir Schiffe sagen Dir, Du bist angekommen, wie yin und yang, so bist Du nun ganz angekommen. Du hast sie in Dir, aber dennoch bringen wir Dir noch einmal symbolisch die Energie der Berge, damit sie Dir auch in Düsseldorf hilfreich sei.“
        Es ist ja kein Zufall, dass beide Schiffe nach Gipfeln heißen, es gibt in der Schweiz ja noch den Wilhelm Tell, Luzern und Ähnliches …
        Ich glaube, mich hätten die beiden Ereignisse auch ähnlich elektrisiert wie Dich.
        Es ist auch möglich, dass Du das Schlüsselgeschehen in Beziehung setzen musst zu diesem Geschehen.
        Vielleicht ist diese Bergenergie genau die, welche Dir den/einen Schlüssel gibt …

        • andrea2110 schreibt:

          Lieber Johannes, ich danke Dir herzlich für Deine lange und wirklich spannende Antwort. Da hast Du ganz schön klar erkannt, was mein „Original-Gefühl“ war… und der Satz, den Du vorschlägst, der löst ganz viele gute und liebe Gefühle in mir aus… es ist eben auch für mich KEIN Zufall, dass beide Schiffe nach Gipfeln aus meiner direkten alten Heimat hiessen… Die Bergenergie als Schlüsselfür ein an einem Fluss… Ja ich habe beides in mir und beides darf sein… Vielen lieben Dank nochmal, das sind wirklich sehr gute Gedankengänge… Liebe Grüsse Andrea

      • Liebe Andrea,
        noch ein Letztes, was mir durch den Kopf geht und was ich doch auch schreiben möchte:
        Natürlich ist es kein Zufall, dass Du flussab am Rhein gelandet bist.
        Das hat Dein Inneres gewollt, Du hast es mutig angenommen und wohnst nun in einer anderen Energie in diesem Rheinumfeld.
        Vielleicht kennst Du den Artikel von Jakob Lorber zum Großglockner als einem Vater der Berge oder die Bemerkungen von Flower A. Newhouse zum Matterhorn, dann weißt Du (Du weißt es innerlich sicher eh .. ), in welch wunderbarer Umgebung Du aus geistiger Sicht gewohnt hast.
        Aber auch die Berge haben zwei Seiten, für manche immer wieder leider auch eine verhängnisvolle, der Rhein ebenfalls, ein Urstrom, aber auch ein reißender Strom; diese Energie ist ja, auch wenn er sie nicht zeigt, auch wenn wir sie jetzt z.B. nicht sehen, immer präsent. Ohne dass ich das hier ausführen könnte, habe ich sie schon kennen gelernt. Jedenfalls bist Du in dem Gesamtspektrum Rhein gelandet, kein Zufall.
        Wir kommen ja nur vorwärts durch neue Herausforderungen, die unser Inneres an uns heranträgt; das ist auch bei Dir so, deshalb bist Du ja in dieses energetische Umfeld gezogen.
        Das ist eigentlich der wahre Hintergrund, warum ich glaube, dass Du die Energie der Berge brauchst, schließlich hat Jesus keine Talpredigt gehalten, sondern eine Bergpredigt; auch deshalb brauchen wir die Berge.
        Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du diese Energie in Dein jetziges Leben integrieren kannst und wirst; ich glaube, dass ist die Herausforderung, die Du Dir gewählt hast.
        Und das ist auch der wahre Grund, warum mich so berührt, dass sie sich Dir so einfallsreich in den Schiffen gezeigt hat und dass sie Dich so berührt hat.

        Alles Gute,
        Johannes

        PS Brauchst nicht mehr antworten, sonst bist Du ja nur am Bloggen :-); man merkt auch, dass ich Ferien habe, sonst könnt ich das alles nicht schreiben 🙂

        • andrea2110 schreibt:

          Lieber Johannes, ich antworte von Herzen gerne auf Deinen wunderbaren Kommentar. Die Gedanken zu der Bergenergie, die mir jetzt sozusagen hier „zur Verfügung“ gestellt wird, die IN mir ist und sich nun mit der Rheinenergie verbinden darf, die finde ich einfach nur schön… Und vielleicht bin ich jetzt auch endlich dem „Phänomen“ auf die Spur gekommen, warum ich mich zeit meines Lebens gleichsam von den Bergen UND von der See angezogen fühlte… Ich werde jetzt die verschiedenen Energien in mein Leben integrieren und zwar ganz bewusst… Darüber werd ich nochmal extra schreiben, denn ich habe den Rhein schon immer als etwas ganz Besonderes angesehen und ich freue mich jeden Tag wieder aufs Neue, dass ich jetzt so nah „an ihm“ wohne und lebe… Ich bin und bleibe aufmerksam und gleichzeitig sehr gespannt, was sich mir noch alles zeigen wird und wie ich es leben kann… Ganz liebe Grüsse Andrea

  2. Jürgen schreibt:

    Liebe Andrea,

    ich bin ja auch ein Freund davon, in allem nach der Bedeutung zu suchen, glaube aber inzwischen, dass letztlich alles genau die Bedeutung hat, die WIR IHM GEBEN. Hinzu kommt das, was man „subjektive Wahrnehmung“ nennt – kennst Du bestimmt.

    Und wenn wir es mal ganz nüchtern betrachten (ich setze jetzt mal meine Seefracht-Experten-Brille auf), wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass auf einer der wichtigsten Binnenwasserstraßen Europas, bei der die Schiffbarkeit in Basel (Schweiz!) beginnt, der den größten Binnenhafen Europas (Duisburg) berührt und im größten europäischen Seehafen (Rotterdam) mündet, Frachtschiffe mit Schweizer Flagge fahren, auch wenn die Anzahl der angemeldeten Schiffe im Vergleich mit den Niederlanden, Deutschland oder Österreich eher klein ist?

    Du hattest eine so schöne Zeit im Engadin und wirst immer mit diesem herrlichen Fleckchen Erde verbunden sein. Da ist es doch klar, dass Du solche Zeichen eher registrierst als andere, zu denen Du keine Beziehung hast. Was meinst Du, an wie vielen „bekannten“ Speditions-Trucks ich auf der Autobahn vorbeifahre, die für andere nur ein Hindernis darstellen, für mich aber eine Bedeutung haben, weil ich mit den meisten dieser Unternehmen schon zu tun hatte.

    Alles Liebe und noch viele Begegnungen, die Dich an eine schöne Phase Deines Lebens erinnern und Dir gleichzeitig zeigen, dass Du Dich mit der Richtung rheinabwärts für Dich richtig entschieden hast.

    Jürgen

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Jürgen, schön wie Du Dich damit auseinandersetzt… Es ist jedoch wirklich kein Zufall, dass beide Schiffe den Namen eines Gipfels im Engadin tragen… für mich jedenfalls und da es zu bestimmten Gedanken und Gefühlen passt, die ich zur Zeit habe, denke ich schon, dass das eine Bedeutung hat… Und klar registriere ich diese Dinge eher als andere Namen, da wirst Du wohl recht haben… Ja vielleicht ist die Bedeutung, dass ich mich in die richtige Richtung den Rhein entlang entschieden habe, das wäre ja auch noch eine sehr schöne Bedeutung:-) Liebe Grüsse Andrea

  3. Jürgen schreibt:

    Ui, da ist mein Kommentar wohl im Spam-Ordner gelandet. Schau‘ doch bitte mal nach.

  4. Erika schreibt:

    Liebste Andrea,
    nachdem schon so wundervolle Kommentare abgegeben wurden sage ich Dir ganz kurz meine Idee:
    „Freu Dich drüber“
    ich spüre es als gutes Zeichen, es war wie ein kleines Echo….
    herzliche Grüße
    Erika 🙂

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Erika, beim ersten Schiff hab ich mich gefreut, beim zweiten gewundert:-) Es hat keinerlei schlechtes Gefühl mitgebracht, das ist schön, ja… Und Deine Idee ist ganz wunderbar, die übernehm ich sowieso jetzt einfach mal …. :-)Herzlichst Andrea

  5. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Andrea,

    ich wünsche Dir noch ganz viele Engadiner Gipfelschiffe am Düsseldorfer Rheinufer! Solange wie Du sie von dort aus betrachtest, stehst Du dort, wo Du hinwolltest.
    Solange wie Du sie von dort aus betrachtest, nimmst Du Dir Zeit, draußen zu sein und verbunden mit der Natur, verbunden mit der vollen Energie des Rheins, verbunden Quelle und Mündung, Start und Ziel, mittendrin.
    Immer bereit zu überprüfen, ob Dein Stand-Punkt stimmt.

    Liebe Grüße,
    Ulf

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Ulf, danke auch Dir für Deine tollen Gedanken… sie klingen in mir an… vor allem die Energie des Rheins, mit der ich bei Start und Ziel verbunden bin… das ist besonders schön… Ich werde auf meinen Stand-Punkt achten… Liebe Grüsse Andrea

  6. Mamü schreibt:

    Liebe Andrea,

    da sind schon so schöne Erklärungen als Kommentare abgegeben worden, da wüsste ich eigentlich gar nichts mehr hinzuzufügen.

    Ich denke zwar nicht, dass alles was uns über den Weg „läuft“ eine Bedeutung hat, aber ich glaube, dass das, was wir davon bewusst registrieren in unserem Inneren eine Bedeutung hat, etwas anrührt. Wir selbst geben den Dingen die Bedeutung. Deshalb nehmen verschiedene Menschen oft auch verschiedene Dinge wahr, obwohl sie in dem Moment alle das gleiche sehen müssten. Ist das verständlich, was ich meine oder drücke ich mich jetzt irgendwie verkorkst aus? 🙂
    Ich denke also eher, dass du dich im Inneren vielleicht noch damit beschäftigst, was ja auch normal wäre. Ist ja noch alles frisch. Und vielleicht verspürst du trotz aller Freude über dein neues Leben auch hin und wieder etwas Wehmut.

    Liebe Grüße,
    Martina

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Martina, ich sehe das so wie Du; nicht übertreiben mit Bedeutungen suchen; wenn aber etwas „anklingt“, dann ist es sinnvoll, drüber nachzudenken… Natürlich bin ich innerlich noch damit beschäftigt und – nicht verwunderlich- jetzt, nachdem ich ein wenig zur Ruhe gekommen bin und alles nicht mehr so ganz doll neu ist, sogar ein wenig mehr… Es war ja auch vieles schön dort…:-) Und da ich eh schon davon überzeugt bin, dass beides zu mir gehört und weiterhin gehören wird, möchte ich jetzt noch einen guten Weg finden, das miteinander zu vereinbaren für mich…Danke, dass Du Dir so lieb darüber Gedanken gemacht hast. Liebe Grüsse Andrea

  7. Peat schreibt:

    Hoi Andrea !

    Daß ich jemals bloggen würde, hätte ich vor Kurzem noch kategorisch ausgeschlossen, aber mal gucken, vielleicht tut`s ja gar nicht weh ..

    Die Schiffe haben Dir was gesagt, Du hast aber nicht genau verstanden, was sie Dir gesagt haben ?

    Daraus schließe ich, daß Du die Tür zum Engadin noch nicht endgültig zugeschlagen hast. Wenn sie zu wäre, hättest Du Dir gedacht, sch…. Schiffe.

    Villeicht gibt es -mit einer gehörigen Portion Abstand- eine Repatriierungsoption ?

    Was hättest Du eigentlich gewonnen, wenn Du eine solche Option für immer und alle Zeiten auschlössest ?

    Bestimmt gibt es Menschen, denen Du fehlst zwischen Piz Languard und Piz Albris !

    Als Du diese Pizze (oder was ist eigentlich der Plural von Piz ?) erwähntest hab ich (fast) nicht mehr an Zufall geglaubt: Am Wochenende gehe ich zum Piz Languard womit ich gewissermassen an eine alte Wirkungsstätte zurückkehre. Als Schüler habe ich auf der Hütte in den Sommerferien mehrfach gekelnert. Ich schreib Dir ne Karte.

    Alles, alles Gute für Dich und schlag die Tür nicht zu

    Peat

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Peat, das ist ja eine nette Überraschung und dann gleich so ein gedankenvoller Kommentar:-) Wenn es vielleicht auch so rüberkommen mag: Ich habe die Tür nicht endgültig zugeschlagen und das werde ich auch nicht. Genauso wie mir Menschen zwischen Albris und Languard fehlen, fehle ich auch einigen Menschen; da hast Du recht. Wie ich schon in einem anderen Kommentar geantwortet habe – nachdem ich jetzt zur Ruhe gekommen bin (und übrigens auch einen Personalausweis OHNE Beibehaltungsbescheinigung bekommen habe *grins*), wird mir erst so richtig bewusst, wie es sich anfühlt, sein Leben so komplett verändert zu haben…Aber auch das werd ich hinkriegen… Über eine Karte von Dir vom Piz Languard freu ich mich sehr… Und DU kannst ja jetzt Grüsse von mir ausrichten:-) Eine schöne Zeit für Dich, liebe Grüsse Andrea

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