Düsseldorf – eine „sichere“ Stadt … oder …

… eine Blondine in der Grossstadt …

Also gestern-da hatte ich das Gefühl, jetzt müsste ich so langsam mal wieder unter Leute; ich hatte es bis dahin genossen, nicht mehr immer unter Menschen sein zu müssen, jetzt war es aber wieder einmal Zeit und was bietet sich da besseres als die Altstadt von Düsseldorf, ins Parkhaus rein und los…Nach 2 Stunden Grossstadt, vielen Menschen und einen kleinen bisschen Sommer-Sale-Shoppen zahle ich brav das Particket, gehe zum Auto, suche in meiner Tasche nach meinem Schlüssel (und Ihr wisst ja, der ist nicht so leicht zu übersehen), werde schon leicht hektisch *wühl-kram-allesauspack*, der Schlüssel ist weg… oh nein, in Gedanken eilte ich meinen ganzen Weg nochmal zurück, ich hatte ein paar Mal mein Portemonnaie rausgeholt, ist er etwa dabei rausgefallen, ohne dass ich es gemerkt habe?

Ein Film geht in meinem Kopf ab: Ich könnte nachhause mit der Bahn fahren, den Vermieter bitten, mir die Tür aufzuschliessen, oh je, WO ist der verdammte Ersatzschlüssel; und was waren noch für Schlüssel dran, müssen wir jetzt alle neue Schlüssel im Haus machen lassen?

Da lief gerade der Mann aus dem Parkhaus vorbei: „Entschuldigen Sie, ist bei Ihnen ein Schlüssel abgegeben worden?“ Er schüttelt bedauernd den Kopf. Ich packe nochmal meine Tasche komplett aus- als wenn sich irgendwo noch ein doppelter Boden auftun würde- kein Schlüsselbund…

Da ich mein Ticket ja nun schon bezahlt hatte, frage ich ihn, ob es noch gälte, wenn ich  gleich- oder später- wieder kommen würde. Er war total nett:“ Ja klar.“ (bin ich da so ganz nebenbei einem guten Trick auf die Spur gekommen, Parkgebühren zu sparen??) und los auf meinen eigenen Spuren… erste Kasse- Fehlanzeige, Verkäuferin gefunden- Fehlanzeige, Zentralkasse- Fehlanzeige, während ich überlege, wo genau ich danach langgegangen bin und mich gleichzeitig innerlich zu beruhigen versuche mit Bildern, in denen ich meinen Schlüssel in der Hand halte, da durchzuckt mich ein Gedanke- der mich auf schnellem Fusse wieder zum Auto zurücklaufen lässt … als ich mich dem Auto wieder nähere, sehe ich dass es nicht abgeschlossen ist… und der Schlüssel ganz gemütlich und friedlich im Zündschloss steckt…

Na gut, dass ich nicht die Aktion mit Bahn und Vermieter und Ersatzschlüssel gemacht habe, mein Gesicht hätte ich gern gesehen, wenn ich mit dem Ersatzschlüssel bewaffnet nach 2-3 Stunden vor dem OFFENEN Auto gestanden hätte… Danke liebes Unterbewusstsein, dass Du mir das erspart hast:-)

Nix passiert, Düsseldorf ist eine sichere Stadt … oder… eine Blondine in der Grossstadt…:-)

                                                                  Bildquelle

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Über Andrea Kording

Kordingcoaching www.findyourwhy.wordpress.com www.andreakording.de
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24 Antworten zu Düsseldorf – eine „sichere“ Stadt … oder …

  1. Elisabeth schreibt:

    Gut is´gangen, nix is´g´schehn, liebste Andrea,
    würde man in Wien nun sagen! 🙂 Du hast ein ganz besonderes Schutzengerl *freu* und ein hervorragend arbeitendes Unbewusstes… 🙂
    Allerliebste Herzensgrüße zu dir, Elisabeth

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Elisabeth, es ist immer wieder eine grosse Freude für mich, wenn Du im Dialekt schreibst!! Und mein Unterbewusstsein ist wirklich grossartig, das finde ich auch…hat mich vor „Schlimmerem“ bewahrt:-) Allerliebste Freitags-Grüsse Andrea

      • Lucie schreibt:

        hallo Andrea,
        habe gerade mit Simone (aus Bramsche) telefoniert- seit langem mal wieder ein Kontakt zu einer nlp practitionerin.

        und jetzt entdecke ich, dass du in Düsseldorf bist!?!?!
        seit wann? warum? wo wohnst du? warum hast du dich noch nicht gemeldet ;0) (nein, das soll kein vorwurf sein- ich freue mich nur, dass du hier bist und würde dich natürlich gerne sehen!!!)
        treffen wir uns mal in der stadt auf einen kaffee?
        und: ich bringe dir auch einen ersatzschlüssel mit- nur für den fall :0)

        liebe grüße Lucie

        • andrea2110 schreibt:

          Liebe Lucie, das ist ja schön, dass Du hier liest UND kommentierst, ich bin noch nicht sehr lange hier und ehrlich gesagt, war es mir auch entfallen, dass Du auch in Düsseldorf wohnst:-) Klar treffen wir uns einmal, sehr gern, ich mail Dir mal meine Daten zu… und es hat einen Moment gedauert, bis ich das mit dem Ersatzschlüssel verstanden habe…:-) Bis bald, liebe Grüsse Andrea

  2. Zwei Verstehensmöglichkeiten:
    1. Das Ganze liegt an der Aura von Blondinen, speziell Deiner :-); da sind steckende Autoschlüssel absolut sicher, verlass Dich einfach drauf … oder:
    2. Dein Unbewusstes sagt Dir: Hab mehr Vertrauen zu mir; ich serviere Dir ein gemütliches Abfahren ohne Schlüsselsuche; das nächste Mal musst Du nicht mehr suchen … fahr einfach los …

    Oh je … das kenn ich, wie es Dir da gegangen ist … Wenn das nicht wäre, hätte ich mich köstlich amüsieren können …

    Schönes Wochenende Dir, mit viel Schlüssel …
    Johannes

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Johannes, ich hätte die Geschichte hier nicht reingeschrieben, wenn sich meine Leser nicht drüber amüsieren dürften:-) Ich kann- wie Du merkst – auch über mich selber lachen… Wenn ich allerdings gestresst mit meinem Ersatzschlüssel angekommen wäre, um zu sehen, dass der Schlüssel STECKT, nun ob ich da sofort hätte lachen können…?:-) Dein Schlussfolgerungen finde ich toll, da werd ich doch mal in mich gehen:-) Wenn ich was suche, dann suche ich einfach in mir selber die Antwort- DAS klingt richtig gut… Ich werde berichten… Eine schönes Wochenende auch für Dich, liebe Grüsse Andrea

  3. Schlossgeist schreibt:

    Liebe Andrea,
    also an der „Blondine“ liegt das wohl weniger, sonst wäre in den Parkhäusern wohl jedes 2 Auto offen mit Schlüssel bei der „Blondinendichte“ dort 😉 Also ich hätte wahrscheinlich als erstes in dem Laden „Zum Schlüssel“ in der Altstadt nachgeschaut…und wär dann nach umfangreichen Suchen, Recherchen und Befragungen mit dem Taxi nachhause gefahren 😉
    Mir ist das auch schon mehrfach so passiert und einmal bin ich damit sogar im Freibad ausgerufen worden, weil ich den Schlüssel im Cabrio hab stecken lassen…hihi! Ich wünsch dir ein ganz schönes Wochenende in deiner sicheren Stadt 🙂
    Liebe Grüsse vom Schlossgeist

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Schlossgeist, hihi ja die Blondinendichte hier ist wirklich bemerkenswert, das bin ich gar nicht gewohnt…:-) Wie schön, dass das auch anderen Menschen passiert und gut gegangen ist… Liebe Grüsse Andrea

  4. Liebe Andrea,

    ja, ja, immer wieder diese „Blondinen“ … noch dazu mit so GROSSEN Handtaschen … in denen man ausgiebig kramen kann … doch Gott-sei-Dank … dann die Intuition der Blondinen … schön, dass du auch selbst über dich lachen kannst … und dieses „Schlüssel-Erlebnis“ mit uns geteilt hast … DANKE
    von Herzen
    Doris

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Doris, oh ja diese grossen Handtaschen, deshalb hab ich ja auch schon einen grossen Schlüsselbund…:-) Meine Intuition war wirklich Gold wert und soll ich Dir was sagen, mir ist es gestern FAST schon wieder passiert vor der Haustür:-) Ich hab jetzt genug „Schlüssel-Erlebnisse“ gehabt… Herzlichste Grüsse Andrea

  5. theomix schreibt:

    Liebe Andrea,
    Suchen macht das Finden erst schön.
    In diese Geschichte kann ich mich gut hineindenken, das kenne ich nur allzusehr. Also gilt die Haarfarbe und nicht das Geschlecht 😉
    Liebe Grüße, Jörg

  6. zentao schreibt:

    Liebe Andrea
    Ende gut alles gut…. oder es komm immer gut, verlass Dich darauf…ein Blonder Engel hat auch noch einen Schutzengel
    liebe Grüsse und alles Gute nach Düsseldorf zentao

  7. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Andrea,

    danke, dass Du uns an Deiner Vollkommenheit teilhaben lässt: ein vollkommener Mensch hat die Größe, aus so einer vermeintlichen Peinlichkeit eine bezaubernde Blogbegebenheit zu erschaffen.

    Ahem. Und warum nicht gleich mit der Bahn statt mit dem Auto? (Aua, aua, war doch nur ein Scherz…)

    Liebe Grüße,
    Ulf

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Ulf, jetzt hab ich mir mühsam abgewöhnt, perfekt sein zu wollen und jetzt kommst Du:-) Danke fürs Kompliment! Und Deinen Scherz verzeih ich Dir, aber nur weil er von DIR kommt und eine lange Geschichte hat:-) Liebe Grüsse Andrea

  8. Babsi schreibt:

    liebste andrea

    nochmal gutgegangen. die geschichte könnte von mir sein, denn ich überseh dauernd irgendwas, was quasi fast schon vor meiner nase ist (oder steckt) und in der hektik setzen sowieso die normalen denkmuster aus 🙂
    lächelnde grüße zu dir
    babsi

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Babsi, das ist wohl Unkonzentriertheit oder weil wir Frauen ja immer viel Dinge gleichzeitig können:-) Immer ein Zeichen, mehr zur Ruhe zu kommen, oder? Liebe Grüsse Andrea

  9. Lilie schreibt:

    Liebe Andrea,
    *lach* – da frage ich mich allerdings, wo du mit deinen Gedanken warst, als du das Auto verlassen hast … 😉 Das muss seeeehr weit weg gewesen sein …
    Liebe Grüße
    Iris

  10. Erika schreibt:

    Liebste Andrea,
    puuh, das war ja spannend, aber mit Happy-End , danke fürs Mitteilen,
    mein Vater ließ einmal den Autoschlüssel stecken, da ist ein Nachbar eingestiegen und weggefahren…… Zum Glück kam er wieder zurück und der Schrecken endete mit einem Lachen 🙂
    Pass gut auf Deine Sachen auf, liebe Andrea (auf Dich passt Du ja sowieso schon gut auf…)
    liebe erheiterte (trotzdem) Grüße
    Erika

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Erika, ich wollte Euch doch auch erheitern mit meiner Geschichte:-) Da hat Dein Vater bestimmt einen noch grösseren Schreck bekommen als ich:-) Ich passe auf mich und meine Sachen auf, Du Liebe, danke. Allerliebste Grüsse Andrea

  11. Mamü schreibt:

    Na nu, liebe Andrea, in Gedanken hatte ich schon längst einen Kommentar hierzu geschrieben. *lach* Offensichtlich hatte ich dann doch nicht genug Zeit. 🙂
    Jedenfalls habe ich mich köstlich amüsiert. 🙂
    Und keine Sorge, solche Sachen passieren auch Brünetten. 🙂 Okay, den Schlüssel habe ich noch nicht stecken lassen, aber ich habe schon mal diese Karte, mit der man auch aus dem Parkhaus wieder rauskommt, verschusselt. Vorübergehend. Mein damaliger Mann und ich sind ins Auto gestiegen, ich hatte als Beifahrerin die Karte in der Hand und als wir an der Schranke waren, war sie weg. 🙂 Die Autos hinter uns mussten alle zurückfahren, damit wir an die Seite fahren konnten, um die Karte zu suchen. *lach* War das peinlich. Und wo war sie? Sie lag im Auto auf dem Boden, irgendwo zu meinen Füßen. Typisch für mich. Seit dem gebe ich die Karten lieber den anderen. 🙂 Und wenn ich alleine bin, dann stecke ich sie ganz bewusst irgendwo hin. Und ich kontrolliere immer dreimal, ob ich die Karte auch wirklich noch habe und sie an dem Platz ist, an dem ich denke, dass sie ist. 😀

    Liebe Grüße,
    Martina

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe Martina, ich hab so eine Karte mal IM AUTOMATEN stecken lassen, auch sehr schön… zum Glück war niemand nach mir dran gewesen und sie steckte noch, als ich panisch wieder hinlief:-) Ich kontrolliere auch gewisse Dinge immer lieber dreimal, z.B. ob ich den Haussschlüssel dabei habe, wenn ich die Tür zumache…:-) Liebe Grüsse Andrea

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