Du-hast-recht-und-ich-hab-meine-Ruhe oder Rücksichtnahme-auf-die-Gefühle-des-Anderen?

Das Thema war einmal für mich genauso gross wie die Überschrift und die Frage bzw. die Antwort auf diese Frage ist mir noch immer wichtig … Wo ist  die Grenze, an welcher Stelle lässt man den anderen bewusst das machen, was ihm gut tut und an welcher Stelle lässt man ihn nur gewähren, damit man selber seine Ruhe hat? Wo ist die Grenze zwischen „Sein-Lassen“ und Gleichgültigkeit, was sagt das über Gefühle aus bzw. wo bleiben dabei die Gefühle?

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Über Andrea Kording

Kordingcoaching www.findyourwhy.wordpress.com www.andreakording.de
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11 Antworten zu Du-hast-recht-und-ich-hab-meine-Ruhe oder Rücksichtnahme-auf-die-Gefühle-des-Anderen?

  1. Käpt´n Haddock schreibt:

    Liebe Andrea,
    da gibt es bestimmt ganz viel Meinungen zu dieser Frage..;-) und die von dir angesprochene Grenze ist bestimmt nicht bei allen gleich. Als Bauch- und Gefühlsmensch gibt mir dazu immer mein Herz die richtige Antwort und für mich hat das sehr viel mit Gefühlen zu tun. Wenn ich starke Gefühle für jemanden habe, dann kann ich gar nicht gleichgültig sein. Und wenn das Ganze aus der Balance gerät, dann spricht man am besten miteinander.
    Einen lieben Gruß vom Käpt´n Haddock

    • andrea2110 schreibt:

      Lieber Käpt’n Haddock, nein die Grenze ist bestimmt nicht bei allen gleich. Mir hat mein Herz auch die richtige Antwort gegeben und die Antwort war ein Grund dafür, aus der Schweiz wegzugehen… Es gibt Menschen, die trotz Gefühlen auch gleichgültig sein können; der Tipp mit dem Reden, der ist goldrichtig und das praktiziere ich jetzt auch immer! Liebe Grüsse Andrea

  2. Elisabeth schreibt:

    Liebste Andrea,
    sehr starke Gedanken, über die ich unendlich viel schreiben könnte… 🙂
    Das sagt mir mein Herz, meine Intuition, was zu tun ist und was angebracht ist. Es ist bestimmt nie Gleichgültigkeit, aber es ist ein sein-Lassen, wenn ich merke, es geht nur darum, recht zu haben 😉 das ist ein liebevolles Loslassen. Und ich kann mir die Frage stellen, worum geht es wirklich? Mir und dem anderen.
    Und es ist ein Wissen und spüren, was dem anderen gut tut – man kann immer auch darüber reden oder lernen, die Zeichen zu verstehen, die der andere setzt. Vorausgesetzt, man setzt sich mit seinem Gegenüber gut auseinander…
    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag!
    Alles, alles Liebe für dich, Elisabeth

    • andrea2110 schreibt:

      Liebste Elisabeth, danke Dir für Deine Gedanken dazu. Sehr gute Sichtweise… Worum geht es mir wiriklich? Interesse am anderen zu haben und auch zu zeigen, selbst wenn ich ihn seine Dinge tun lasse… Ich bin sehr selbständig und habe auch in einer Partnerschaft immer „meine Dinge“, die möchte ich mir nicht „verbieten“ lassen, aber ich wünsche mir doch ein wenig Interesse an meiner Person, selbst wenn der andere sich mit der Sache an sich nicht identifizieren kann… ist das einigermassen verständlich, was ich meine? Ist wohl wirklich alles eine Frage der Kommunikation, das merk ich jetzt immer stärker… Allerliebste Herzensgrüsse Andrea

  3. skriptum schreibt:

    Das ist erneut ein sehr interessanter Gedankenansatz, liebe Andrea!

    Ich bin ein sehr intuitiver und – wie ich meine – aufmerksamer Mensch. Das heißt jedoch nicht, dass ich auf alles reflektiere. Wenn ich merke, dass es kein gemeinsames Ziel gibt, lasse ich los. Allerdings kommuniziere ich das auch entsprechend. Eben damit der Andere weiß woran er ist.

    In anderen Situationen kann es bei mir allerdings ein absolutes Alarm-Zeichen sein, wenn ich beginne zu schweigen. Ich setze mich, wenn/solange es ein gemeinsames Ziel gibt, gern und engagiert auseinander. Wenn jedoch ein Punkt erreicht wird, an dem ich keinen Sinn mehr darin sehe (losgelöst von möglichen Konsequenzen), dann lasse ich den Anderen. Ja, manchmal auch, weil ich nicht mehr bereit bin, auf einem Thema weiter rumzuhacken.

    • andrea2110 schreibt:

      Liebe skriptum, der Gedanke vom gemeinsamen Ziel ist sehr gut. Ich persönlich kann einem anderen sehr gut „seine Dinge“ zugestehen, mit Freude und Interesse am anderen Menschen. Hier ging es allerdings eher um die umgekehrte Situation…Ich konnte einfach tun und lassen, was ich wollte (in einem bestimmten Rahmen natürlich) und wurde damit dann aber irgendwie sehr „allein gelassen“… nicht das, was man (frau) sich in einer Partnerschaft wünscht… „Mach Du das, was Du machen musst…“ puh, der Satz haut immer noch rein…

      Das mit dem Schweigen ist bei mir übrigens ähnlich, wenn ich nichts mehr sage, ist das eher ein schlechtes Zeichen…Dann bin ich meist auf dem Rückzug… Liebe Grüsse Andrea

  4. Liebe Andrea,
    da sind wir – m.E. – schon wieder beim Thema „Freiheit“ angelangt und wenn die Lebensgemeinschaft funktioniert, dann finden wir einen Weg zum „Sein-lassen“. Doch sobald die „Gleich-Gültigkeit“ ins Spiel kommt, wird es meines Erachtens wirklich Zeit die Grenzen auszuloten, denn dann stimmt da etwas nicht. Endweder verharrt man dann in dieser „Gleichgültigkeit“, oder aber man ändert etwas daran. Was du ja ganz offensichtlich getan hast. Ich würde auch nicht darin verharren mögen … und wenn die Freiheiten sich nicht die Waage halten, dann würde ich mich auf einen neuen Weg begeben … auch wenn das nicht leicht fällt und WEH tut … doch das Leben geht weiter … und es gibt neue Chancen … für neue Gefühle … und für neue Erfahrungen … so sehe ich das … und die sollten wir leben …
    Von Herzen
    Doris

  5. andrea2110 schreibt:

    Liebe Doris, ich sehe, Du hast genau verstanden, was ich meine. Was besonders weh tut dabei ist, dass es gar nicht wirklich Gleichgültigkeit war, sondern oft auch einfach nur Bequemlichkeit, wie schade… und doch gehört es wohl zu meinem (und seinem) Weg; ich hoffe, nicht nur ich habe für mein weiteres Leben viel draus gelernt und setze es schon täglich um… Von Herzen zurück Andrea

  6. Dori schreibt:

    Liebste Andrea,

    Sein lassen fällt mir oft nicht leicht. Dann, wenn ich sehe, dass ein Mensch unglücklich ist, bestimmte Dinge aber dennoch tut.
    Wenn es mir gleichgültig ist, dann ist es mir völlig wurscht, pffffffffff – soll er doch machen, was er will, mir doch egal.
    Siehst Du den Unterschied? Aus meiner Sicht ist dies ein ganz gewaltiger.

    Allerliebste Herzensgrüße in die Nachbarschaft von
    Dori 😀

  7. Pingback: Mut zur Veränderung … Leben heißt, sich verändern … Bonus-Punkte für das Lebens-Spiel sammeln …

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